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Zimmerei Schleh
Inhaber Ernst Schleh
Stöckerwiesen 24
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Tel. 0 74 42 / 123 40 60
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Humanitäres

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Abbund

Abbund: Die Vorarbeiten für die Krankenstation sind in vollem Gange Jeder packte fleißig mit an. So haben wir in über 600 ehrenamtlichen Stunden alle erforderlichen Holzteile in der Werkstatt auf Maß gefertigt. Hier erhalten Sie einen Einblick in die Abbund-Arbeiten in unserer Werkstatt:  

Laden

Laden: Das Material und die Hilfgüter können in die Container verladen werden Es gibt wieder Platz in der Werkstatt: Das benötigte Material und die vielen Hilfsgüter werden in die Hochsee-Container verladen. Zwischen dem ersten Gespräch mit Frau Dr. Evelyn Herz aus Rastatt und Architekt Elmar Scherzinger aus Baden-Baden am 28. September 2007 und der Abreise der beiden Container am 5. Dezember 2007 liegen gerade mal 9,5 Wochen. In dieser Zeit muss die gesamte Entwurfs- und Arbeitsplanung, Materialdisposition, Vormontage der Bauteile, Organisation der Hilfsgüter und des Transports einschließlich Frachtbriefe und Zollformalitäten über die Bühne gehen.

Anreise

Anreise: Die Anreise nach Mauretanien war aufgrund von Drohungen seitens der Terrorgruppe Al Kaida eine spannende Sache Alle sind froh, nach rund 600 ehrenamtlichen Stunden endlich die Container gepackt zu haben und freuen sich schon auf die Reise kurz nach Silvester. Am 4. Januar 2008 kann es losgehen: 11 Zimmerleute machen sich auf den Weg nach Nouakchott, Mauretanien. Ausserdem gesellen sich 9 weitere Handwerker aus allen Branchen dazu - auch sie wollen helfen und jeder bezahlt 950 € für den Flug aus der eigenen Tasche um dabei zu sein. Desweiteren schließen sich noch eine Fotografin, ein Koch und Fernsehteam der Gruppe an.  

20 März 2008|Categories: Humanitäres|Tags: , , |

Fundament

Fundament: Ein neues Fundemanent muss erstellt werden Da von Seiten der Al Kaida Drohungen für die durch Mauretanien führende Rallye Paris-Dakar eingehen, wird diese Etappe abgesagt. Wir erfahren auf dem Flughafen von der angespannten Sicherheitslage und vor allem die Angehörigen zu Hause machen sich Sorgen um uns. Doch wir können die Reise unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen trotzdem starten und landen sicher in Mauretanien. Zu unserem Schutz wird die Baustelle dann kurzerhand von Bagodine in die Hauptstadt Nouakchott verlegt und statt in einem Wüstencamp unter freien Himmel, schlafen wir unter Polizeischutz in der Deutschen Botschaft. Als wir jedoch die Baustelle zum ersten Mal besichtigen, werden wir ganz blass: Denn außer einem Dreckhaufen ist nichts zu sehen. Jetzt heißt es improvisieren: 24 Stunden später haben wir zusammen mit den einheimischen Maurern eine Betonplatte erstellt und dank der tollen Zusammenarbeit schon viel Lob geerntet ... doch sehen Sie selbst: (bitte klicken Sie auf die Bilder, um eine vergrößerte Darstellung und noch weitere interessante Informationen zu erhalten.)  

20 März 2008|Categories: Humanitäres|Tags: , , |

Bauphase

Bauphase: Jetzt kann die eigentliche Bauphase beginnen - die Krankenstation wird aufgerichtet. Nachdem das neue Fundament innerhalb 24 Stunden fertig ist, geht es im gleichen Tempo weiter und nach nur 4 Tagen steht die neue Krankenstation: Die Fachwerk- und Dachkonstruktion wurden aufgerichtet, auf der Dachschalung ein Blechdach fixiert, die Holzkonstruktion ausgemauert und außen mit Holz verkleidet, die Fensterläden und Türen montiert und die komplette Elektroinstallation samt Zählerkasten, Glühbirnen, Lichtschalter und Steckdosen wurde abgeschlossen. Insgesamt erbrachte unser Team und seine Helfer rund 600 Stunden in Baiersbronn und weitere 1000 Stunden in Mauretanien, also insgesamt 1600 Stunden ehrenamtliche und somit unentgeltliche Arbeitszeit. Zusätzlich erbrachten die Handwerker für Flug- und Nebenkosten eine Summe von ca. 13.000 € und es sei an dieser Stelle nochmals allen ein GROSSES DANKESCHÖN ausgesprochen. Und da wir gerade bei den Zahlen sind, hier noch ein paar interessante Angaben: Baumaterial gesamt = 48 cbm, ca. 22 to, insg. über 1600 (Haupt-)Teile (ohne Kleineisenteile, Schrauben und Nägel). Maschinen, Werkzeug und Montagezubehör = ca. 200 Teile Und so sieht es aus, wenn all das verschafft wird: (Wenn Sie auf die Bilder klicken, erhalten Sie nicht nur eine vergrößerte Darstellung, sondern auch weitere interessante Informationen)  

Richtfest

Richtfest: Schon nach 4 Tagen kann das Richtfest gefeiert werden Die Krankenstation steht und neben der Frau des Präsidenten, die Schirmherrin des Projekts ist, sind auch die höchsten Würdeträger des Landes der Einladung gefolgt. Der Musikverein Stammheim spielt die Nationalhymnen, was sehr beeindruckend ist und unser Team  vollzieht ein traditionelles Richtfest samt Baum, Richtspruch und dem Glas, das am Boden zerschellt. Nachfolgend haben wir ein paar Bilder ausgewählt, um auch Sie an der tollen Stimmung teilhaben zu lassen: (bitte klicken Sie auf eines der Bilder, um eine vergrößerte Darstellung und weitere interessante Informationen zu erhalten)   Richtspruch: Mit Gunst und Verlaub! Mit Fleiß vom Morgen bis zur Nacht ward dieses schöne Werk vollbracht. Drum stellt die Axt beiseit ihr Zimmerleut bei der Sanitätsstation in Nouakchott feiern wir das Richtfest heut. Gegrüßt seid Ihr – die Ihr hier unten steht und mit Freuden diesen schönen Bau beseht den wir so glücklich nun zuweg gebracht die Krankenstation - sie steht nun hier in ganzer Pracht. Der Bau ist erstellt – aus Stein und aus Holz der mauretanischen Bevölkerung zum Nutzen, der Gemeinde zum Stolz. Es sind erstanden durch „Helfende Hände“ in festem Gefüge – das Dach und die Wände. Verbunden und verzapft genau nach Vorschrift ist der ganze Bau. Und was das Holz hat hergegeben, an Balken, Pfosten, Riegel, Streben steht prächtig und im Lot, nach Handwerksregel und Gebot. Verhallet sind des Beiles Schläge, verstummt ist die geschwätzige Säge. Drum preiset laut der Zimmermann so gut wie er es eben kann den herrlich schönen, stolzen Bau, der sich erhebt zum Himmelsblau. Der unter unser aller Hand im Namen der Völkerverständigung zu aller Freude hier entstand. Wenn Gesundheit einem fehlt, wenn Unmut ihn im Leben quält,

Ärzte im Einsatz

Ärzte im Einsatz: Das Ärzte-Team bei der Arbeit. Die Menschen im Slumviertel von Nouakchott sind froh über die Hilfe des ausländischen Ärzte-Teams und nehmen deshalb auch lange Wartezeiten in Kauf. Die Hauptstadt Mauretaniens hat diese Krankenstation “verdient”, hier steht sie am richtigen Platz, wird genutzt und auch gepflegt. Hier finden Sie ein paar Bilder von den Ärzten bei ihrer Arbeit: (zum Vergrößern bitte klicken)    

20 März 2008|Categories: Humanitäres|Tags: , , |

Sicherheit

Sicherheit spielt in Zeiten von Al Kaida eine große Rolle Nachdem Drohung von Seiten der Al Kaida gegen die Ralley Paris-Dakar zur Absage der Etappe durch Mauretanien führten, herrschte zunächst Krisenstimmung. Erst auf dem Flughafen erfuhren wir von der prekären Sicherheitslage. Die Angehörigen zuhause sorgten sich um uns und auch wir selbst überlegten, ob wir nicht lieber umkehren sollten. Doch die Entscheidung trotzdem nach Mauretanien zu fliegen erwies sich als die einzig richtige, denn die Menschen dort sind dringend auf Hilfe angewiesen und nachdem die Baustelle kurzerhand von Bagodine in die Hauptstadt Nouakchott verleget wurde, hatten auch die Sicherheitsleute die Lage unter Kontrolle. Von so vielen Bewaffneten umgeben zu sein war anfangs zwar etwas gewöhnungsbedürftig, doch konnten wir uns schließlich sicherer als in Baiersbronn bei Nacht fühlen.      

20 März 2008|Categories: Humanitäres|Tags: , |

Reisetag

Reisetag: Ein Reisetag ist der krönende Abschluss des Abenteuers Mauretaniens Zum Abschluss des humanitären Hilfsprojekts haben sich alle einen Reise-Tag verdient: Wir erkunden die Hauptstadt und ihre Umgebung, die Wüste und das Meer, besuchen den Fischmarkt, den Wochenmarkt und den Kamelmarkt - und sind alle völlig  beeindruckt.        

20 März 2008|Categories: Humanitäres|Tags: , , , |

Land und Leute

Land und Leute: Eine kurzweilige Impression Angetan haben es uns in erster Linie die Menschen und wir sind begeistert welch eine Lebensfreude sie ausstrahlen (und das trotz ihrer Armut) ... aber sehen sie selbst und lassen Sie sich von ihrem Lächeln anstecken:          

20 März 2008|Categories: Humanitäres|Tags: , , , |